Finanzierung EFB

Beschlüsse der Propsteisynode zur Finanzierung der EFB


Gemeindepfarrstellen

Beschluss der Propsteisynode zu Gemeindepfarrstellen


Positionspapier Pfarrverbände neuen Typs

Tagung der Propsteisynode

Am 22.10. tagte die Propsteisynode.


Beschluss der Propsteisynode Salzgitter-Lebenstedt vom 22. Oktober 2014

Die Propsteisynode nimmt den Beschluss des Pfarrkonventes zur Kenntnis, für die Propstei unter den derzeit gegebenen Verhältnissen eine Mindestzahl von 16 Gemeindepfarrstellen für geboten zu erklären. Die Propsteisynode beantragt bei der Landeskirche, diese Anzahl von Pfarrstellen bis zum Jahre 2020 für verbindlich zu erklären. Danach erfolgt eine Neuberechnung.
Begründung:
Die derzeitigen Bemühungen der Landeskirche, den Beschluss der Landessynode umzu-setzen, der 170 Gemeindepfarrstellen für den Bereich der Landeskirche festgelegt hat, sind in der operativen Ausgestaltung nur schwer nachzuvollziehen. Das alte System des Pfarr-amtsberechnungsplanes, das neue System aufgrund des Eckpunktebeschlusses, das Schreiben des LKA vom 12. Juni 2014 weisen unterschiedliche Zahlen auf, ferner ist nicht erkennbar, aufgrund welcher validen Zahlen Prognosen erstellt wurden.
Festgehalten wird: (s. dazu Anlage)

  1. Die Propstei Salzgitter- Lebenstedt hat in den Jahren 2008 bis 2014 sechs real-besetzte Pfarrstellen verloren, bzw. aufgegeben. (27%)  vgl. Anlage
  2. Die Propstei Salzgitter- Lebenstedt hat in den Jahren 2008 bis 2014 ca. 4000 Gemeindemitglieder verloren ( 9% bzw. 12%)
  3. Demgegenüber ist die Zahl der Amtshandlungen und Gottesdienste fast gleich geblieben, nur bei Taufen und Konfirmationen ist ein Rückgang zu verzeichnen. Die Zahl der Gottesdienste verringerte sich durch die Aufgabe der St. Matthäus- Kirche.
  4. Pfarramtliche Arbeit gestaltet sich angesichts von Bindungs- und Bedeutungsver-lusten aller gesellschaftlich relevanten Körperschaften zunehmend als Beziehungs-arbeit. Kirchenaustritte sind oft verbunden mit Anonymisierungsprozessen.
  5. Die Veränderung des Pfarrberufes erfordert im Hinblick auf die konkrete, operative Arbeit Berücksichtigung von Krankheits- Urlaubs- und Erziehungsurlaubszeiträumen, die gegenseitige Vertretungen und damit Mehrarbeit erforderlich machen.
  6. Die ständigen Struktur- und „Spardebatten“ schaffen in den Kirchengemeinden Ver-unsicherungs- und Ablenkungspotentiale, die für die notwendige Gemeindearbeit nicht nur hinderlich, sondern auch schädlich sind.
  7. Die Propsteisynode erwartet von der Landeskirche, die derzeitigen Überlegungen im Hinblick auf Koordination, Kooperationsbereitschaft, Transparenz und theologische Reflexion zu optimieren.