Finanzierung EFB

Beschlüsse der Propsteisynode zur Finanzierung der EFB


Gemeindepfarrstellen

Beschluss der Propsteisynode zu Gemeindepfarrstellen


Positionspapier Pfarrverbände neuen Typs

Tagung der Propsteisynode

Am 22.10. tagte die Propsteisynode.


Beschluss der Propsteisynode Salzgitter-Lebenstedt vom 22. Oktober 2014

Die Propsteisynode beantragt, dass die Landessynode eine finanzielle Regelung herbeiführt, die geeignet ist, den Betrieb der Evangelischen Familienbildungsstätte (EFB) in Salzgitter- Lebenstedt zu sichern.
Begründung:
Die EFB wird derzeit finanziert durch folgende Elemente:

1. Teilnehmerbeiträge

(ohne Projekte)

27,01%

(45%)

zum Vergleich in 2007 31,37%
2. Landeskirchliche Mittel 23,24%   48,45%

3. Einnahmen Projekte

(meist kommunal)

20,25%    
4. Rücklagenentnahme 11,72%    
5. Landeszuschüsse 11,18%   8,60%
6. Erstattungen, Spenden etc. 3,84%   8,55%
7. Kommunale Zuschüsse 2,76%   3,03%

 

Die Landeskirche hat ihre Zuschüsse in den vergangenen Jahren linear abgesenkt und durch die Beschlüsse der 11. Landessynode ist eine Situation der Unterfinanzierung eingetreten, die in den Jahren 2013 und 2014 nur durch Rücklageentnahmen aufgefangen werden konnte und damit die EFB existentiell bedroht.
Die Propsteisynode stellt fest, dass die EFB ein unverzichtbarer Bestandteil kirchlichen Lebens ist und wesentlich dazu beiträgt, in einem säkularen Umfeld kirchliches und diakonisches Profil zu zeigen. Die letzte Mitgliedschaftsstudie der EKD hat eindrucksvoll belegen können, dass eine Mitgliederbindung wesentlich über diakonische Aktivitäten erfolgt.
Die EFB leistet im Wesentlichen folgende Beiträge in der Propstei:

  1. Evangelische Bildungsarbeit und Mitwirkung in originär kirchlichen Aufgaben
  2. Integrationsarbeit (in einem Umfeld mit 105 hier vertretenen Nationalitäten) einschließlich von Beiträgen zum interreligiösen Dialog
  3. Pädagogische Arbeit, auch im Spektrum der 22 evangelischen Kindergärten und einem diakonisch geprägtem Profil der Propsteien Lebenstedt und Bad
  4. Netzwerkarbeit innerhalb und außerhalb kirchlichen Lebens.

Daher ist die EFB ein konstitutiver und profilbildender Bestandteil kirchlichen Lebens.
Die Finanzierung durch die Landeskirche erfolgte in der Vergangenheit durch verschiedenen Systeme. Wir regen an, für die EFB eine Defizitfinanzierung zu ermöglichen, die deren Arbeit sichern kann und eine vergleichbare Nachhaltigkeit sichert, wie es für die Ehe- Lebens- und Krisenberatungsstelle in Braunschweig der Fall ist.