Amtseinführung

Amtseinführung Hahn-Pietrzynski
Gute Wünsche und Segen für neue Klinikum-Pastorin
Mit guten Wünschen der evangelischen Landeskirche Braunschweig, von Weggefährten, Patienten und von Klinikgeschäftsführerin Christine Decker begann Pfarrerin Dorothea Hahn-Pietrzynski offiziell ihren Dienst als Pastorin des HELIOS Klinikums Salzgitter. Im Rahmen eines Gottesdienstes im Foyer des Klinikums führte Propst Joachim Kuklik die Seelsorgerin jetzt in ihr Amt ein.
„Krankenhausseelsorge ist eine ureigenste Aufgabe der Kirche. Im Krankenhaus machen Menschen Grenzerfahrungen. Die Frage nach dem Sinn des Lebens taucht auf und diese Fragen nimmt die Kirche auf und versucht, Antworten zu geben“, betonte Propst Joachim Kuklik. Klinikgeschäftsführerin Christine Decker hielt während des Einführungsgottesdienstes die Lesung.
Inoffiziell hatte Pfarrerin Hahn-Pietrzynski ihre Tätigkeit im HELIOS Klinikum Salzgitter bereits im August aufgenommen. „Ein bisschen fühle ich mich hier auch schon Zuhause“, lautet ihr Zwischenfazit. Als Seelsorgerin im Krankenhaus sehe sie sich „zuallererst als Zuhörerin und dann irgendwann als Rednerin“. In Seelsorge-Gesprächen vermittle sie ihren Gesprächspartnern insbesondere das Bewusstsein, das alles, was diese äußeren, nicht ins Leere gehe; es werde gehört. „Meinem Gott ist nichts Menschliches fremd. Das nehme ich mit, wenn ich als Seelsorgerin hier im Klinikum unterwegs bin“, sagte die Pfarrerin.
Dorothea Hahn-Pietrzynski versieht als evangelische Pastorin ihren Dienst im HELIOS Klinikum; die Seelsorge teilt sie sich mit ihrem katholischen Pendant, Pater Bernd Finke. „Die Trennung in katholisch und evangelisch nehme ich nicht so genau“, bekennt die Seelsorgerin. Wenn jemand mit ihr sprechen wolle, sei sie für alle Menschen da, gleich welcher Konfession.
Bildzeilen: Pfarrerin Dorothea Hahn-Pietrzynski (rechts) wurde im Rahmen eines Gottesdienstes von Propst Joachim Kuklik in ihr Amt als Pastorin des HELIOS Klinikums Salzgitter eingeführt.

Literaturgottesdienst

Literaturgottesdienst im Krankenhaus SZ-Lebenstedt
7. Dezember, 16:15 Uhr
Ort: Raum der Stille.

Diesem Literaturgottesdienst liegt das Buch von Albrecht Gralle "Als Luther vom Kirschbaum fiel und in der Gegenwart landete", zu Grunde. Der Literaturgottesdienst ist ein kleiner Beitrag zum Jubiläumsjahr der Reformation. Im Gottesdienst werden Auszüge aus dem Buch gelesen. Die Predigt nimmt die Intention des Romans auf: Was hätte Luther uns heute zu sagen? Wo ist in unserer Gegenwart der Glaube an die allein seligmachende Gnade für uns immer noch heilsam. Wo würde Luther heute in der Kenntnis der 500 jährigen Geschichte seinen damaligen gemachten Äußerungen revidieren? Die Komik, die entsteht, wo der Luther des 15. und 16. Jahrhunderts der Welt des 21. Jahrhunderts begegnet, soll nicht zu kurz kommen. Albrecht Gralle zeigt in der Figur Luther einen leidenschaftlichen Christenmenschen und vollblütigen Theologen, dem sein Glaube Herzenssache ist, der Christen und Theologen der Gegenwart oftmals blass erscheinen lässt.


Krankenhausseelsorge

Seelsorge im Klinikum Salzgitter-Lebenstedt

Dorothea Hahn-Pietrzynski

Krankenhausseelsorgerin
Kattowitzer Straße 191
38226 Salzgitter
Telefon 05341 835-1505
Mobil: 0160 6855330


Email: dorothea.hahn-pietrzynski(at)lk-bs.de
Dorothea Hahn-Pietrzynksi
Hier können Sie einen Flyer der Krankenhausseelsorge herunterladen:
Flyer


Krankenhausseelsorge

Kontakt: 05341 835-1505 - In dringenden Fällen ist die Seelsorge jederzeit auch über die Stationen zu erreichen.

  • Andacht: jeden Samstag um 19 Uhr in der Kapelle des Krankenhauses. Patienten haben die Möglichkeit, über Kanal 25 die Andacht einzuschalten.
  • Die Bücherstube der evangelischen Krankenhausbücherei wird betreut von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die jeweils am Mittwochnachmittag mit dem Bücherwagen auf die Station kommen.

 

Sonstige Öffnungszeiten:

  • dienstags 9.00-18.00 Uhr,
  • mittwochs 10.00-17.00 Uhr
  • freitags 10.00-14.00 Uhr

Wenn eine Krankheit den Lebensentwurf infrage stellt, wünschen sich viele, dass jemand Zeit hat…

  • ihr Durcheinander zu ertragen
  • ihre Tränen, ihr Angst und ihre Klagen mit ihnen auszuhalten
  • den Lebensgeschichten zuzuhören
  • sie in ihrem Glauben zu unterstützen
  • mit ihnen zu beten
  • mit ihnen neue Wege zu gehen
Aus einer Krise kann neues Leben wachsen, dafür nehmen wir uns in der Seelsorge Zeit.

Was Seelsorge im Krankenhaus will

Seelsorge im Krankenhaus versteht sich als Ergänzung zur Seelsorgeaufgabe in den Pfarrämtern. Sie geht in besonderer Weise auf die Situation von Menschen ein, die aus verschiedensten Gründen einen Krankenhausaufenthalt zu absolvieren haben. Dies geht von der Begleitung von Eltern eines kranken Kindes hin bis zur Begleitung und Aussegnung von Sterbenden. Krankheit bedeutet immer eine Ausnahmesituation für den Menschen, in der grundsätzliche Fragen auftauchen. Die Frage nach dem Sinn des Lebens ebenso wie diejenige nach tragenden persönlichen Beziehungen. Der christliche Glaube hat dort seine Mitte, wo Menschen erfahren, dass Gott auch in solchen Krisensituationen nicht fern ist, sondern sich um den Menschen kümmert. 

  • Seelsorge hilft Menschen, als Menschen zu leben und ihr Leben als Partner Gottes zu führen.
  • Sie gründet sich in dem Glauben an den Gott, der Leben gibt und ermöglicht angesichts von Angst, Bedrohung und Verderben.
  • Ziel der Seelsorge ist es, Menschen in diesem Sinn zum Leben zu ermutigen.
  • Wer seelsorgerlich handelt, kommt Menschen nahe, nimmt sie in ihrem Elend, in ihrer Einmaligkeit wahr und wird davon berührt.

Grabstelle für Sternenkinder

Auf dem Friedhof haben Eltern die Möglichkeit, bei der Grabstelle für Sternenkinder einen Ort der Trauer und des Abschieds zu finden.