Kita St. Markus

Leiterin Susanne Erdmann
Nebelflucht 40
38226 Salzgitter
Tel.: 05341 - 40 12 050

Email: markus.sz.kita(at)lk-bs.de
Susanne Erdmann
Salder
Kita St. Markus
Leitbild

Jedes Kind ist für uns ein einmaliges und unverwechselbares Geschöpf Gottes mit unantastbarer Würde.

Darum nehmen wir jedes Kind ohne Vorbehalt an. Uns ist bewusst, dass jedes Kind die Liebe und das Vorbild erwachsener Menschen braucht, um seine eigenen Begabungen entfalten und andere Menschen achten und lieben zu können. Wir wirken darauf hin, dass die Kinder davon lassen, anderen zu schaden oder weh zu tun, sondern das suchen, was anderen hilft und gut tut.

Wir tragen Verantwortung für alle Kinder, die aus vielen unterschiedlichen Nationalitäten, Religionen und Kulturen kommen.

Wie andere Prägungen und Lebenseinstellungen zur Sprache kommen, bringen wir unser evangelisches Profil in Freundschaft, Wärme, Freude an unserem Tun, Wertschätzung, Freundlichkeit, Herzlichkeit und Vertrauen ein. Wir machen deutlich, wie unser Glaube in der Bibel gründet, von den Wurzeln unserer Geschichte getragen wird, offen ist für neue Erkenntnisse und ein auf die Zukunft ausgerichtetes Leben. Kirchliche Feste, die das Jahr begleiten, werden mit den Kindern vorbereitet, gefeiert und erlebt. Kinder haben die Möglichkeit in unser Gemeindeleben hineinzuwachsen oder ihren eigenen Weg zu gehen. Aus dieser einladenden Haltung wächst bei Eltern und Kindern die Bereitschaft, unsere Feste mit zu feiern und sich entsprechend ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten in unseren Kindergarten einzubringen. Das Miteinander unterschiedlich geprägter Menschen im Kindergarten und in der Kirchengemeinde steht im Vordergrund.

Unsere Kindergartenarbeit erfüllt einen eigenständigen, unverwechselbaren Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag. Grundlage hierfür ist das Verständnis füreinander und die Dialogbereitschaft aller.

Der Kindergarten nimmt die Kinder gemäß der von der Kirchengemeinde festgelegten Auswahlkriterien auf. Grundsätzlich werden Kinder unabhängig von Nationalität, Religion oder sozialer Stellung aufgenommen.

Es ist uns wichtig, dass die Kinder sich im Kindergarten wohlfühlen.

Im Kindergarten lernen die Kinder, ihre Meinung zu äußern, Kompromisse zu finden und sich innerhalb der Gruppe zu einigen. Wir berücksichtigen das Recht jedes einzelnen Kindes selbstbestimmt handeln zu dürfen, solange es sich selbst und andere nicht gefährdet. Die Kinder stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Die Kinder sind in erster Linie ihren Eltern anvertraut. Diese vertrauen uns ihre Kinder für eine bestimmte Zeit in unserem Kindergarten an. Damit tragen wir zur Erziehung der Kinder bei. Es geht um Unterstützung der jeweiligen Familien. Im Dialog mit den Eltern wollen wir auf der Grundlage gegenseitiger Achtung und Wertschätzung gemeinsam den Weg für eine bestmögliche Förderung ihres Kindes erarbeiten.

Als Kirchengemeinde liegt uns an der hohen Qualität unserer Einrichtung.

Wir legen Wert auf unseren Qualitätsstandard und seine Weiterentwicklung. Mit der Einführung eines wirksamen Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2000 werden Standards, Konzeption, Arbeitsvorbereitung und Durchführung regelmäßig auf ihre Qualität und Wirksamkeit überprüft.

 

Gesellschaftliche Verantwortung

Jedes Kind hat das Recht auf Erziehung, Bildung und Betreuung, daher bietet unsere Einrichtung den Rahmen für eine ganzheitliche Entwicklungsförderung des Kindes, die sich am gesellschaftlichen Wandel orientiert. Wir beziehen das Lebensumfeld und die Lebenssituation der Kinder und ihrer Familien ein und unterstützen damit die Eltern in ihrem Erziehungsauftrag. Die individuelle Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen dient der Integration und damit der Erreichung einer größtmöglichen Chancengleichheit. Kinder werden an Entscheidungsprozessen beteiligt, um das demokratische Verständnis zu fördern. Kinder, Eltern und Erzieher erfahren und erleben gegenseitige Achtung und Akzeptanz der Entscheidungen anderer.

Grundlagen pädagogischen Handelns

Wir verstehen das Kind als Akteur seiner Kindheit. Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung und Erziehung. Deshalb erfährt es bei uns eine individuellen Entwicklungsbegleitung. Wir nehmen seine Interessen ernst und beteiligen es angemessen an Entscheidungen. Um vielfältige Erfahrungen zu ermöglichen, bieten wir den Kindern stabile Beziehungen und eine fehlerfreundliche Atmosphäre. Durch kontinuierliche Beobachtungen und deren Dokumentation sind wir in der Lage, die Interessen der Kinder zu erkennen, um so angemessene Angebote zu entwickeln und die Kinder entsprechend zu fordern und zu fördern.

Raumgestaltung innen und außen

Die Mitarbeiter/innen sind sich der Bedeutung des Raums als „dritter Erzieher“ bewusst. Daher sind Überschaubarkeit, Funktionalität und Ästhetik Grundprinzipien der Raumgestaltung. Sie beeinflusst das Wohlbefinden der Kinder positiv und fordert zu eigenen Aktivitäten heraus. Die Gestaltung der Räume und des Außengeländes berücksichtigt die Lebenssituation und das Alter der Kinder. Den Kindern stehen Räume mit hohem Aufforderungscharakter zur Verfügung, die ihre unterschiedlichen Bedürfnisse berücksichtigen. Bei der Raumgestaltung wirken die Kinder mit.
Zur Grundausstattung gehören unterschiedliche Materialien, die die Kinder zum Konstruieren und Erfinden anregen. Festes Mobiliar wird nach Maßgabe des größtmöglichen Nutzengewinns für die Kinder sparsam und zielorientiert eingesetzt. So gibt es auch möbelfreie Flächen.

Zusammenarbeit mit Eltern

Wir sehen Eltern als Partner, um sie in ihrer Erziehungsarbeit zu unterstützen und zu ergänzen. Wir beziehen unsere Eltern aktiv in die Arbeit mit ein, weil wir sie als Experten für ihr Kind sehen. Über die gesamte Kindergartenzeit ist gelebte Erziehungspartnerschaft im Dialog mit den Eltern die Voraussetzung dafür, eine positive Entwicklung des Kindes zu gewährleisten. Die Eltern werden regelmäßig über Inhalte, Methoden und den Alltag im Kindergarten informiert, um pädagogische und organisatorische Transparenz zu garantieren. Durch konstruktive Mitarbeit und Beteiligung in verschiedenen Gremien unterstützen uns die Eltern in der Umsetzung unserer Ziele. Wir nehmen die Meinung der Eltern ernst, indem wir Anregungen und Kritik offen entgegen nehmen und gemeinsam nach Lösungen suchen.

Umgang mit finanziellen Ressourcen

Der Träger ist verantwortlich für die Bereitstellung der finanziellen Mittel.
Unser Qualitätsmanagementsystem schließt betriebswirtschaftliches Denken und Handeln mit ein. Dazu steht ein transparenter Haushaltsplan zur Verfügung. Leitung und Team beantragen beim Kirchenvorstand im Rahmen des Ihnen zur Verfügung stehenden Budgets die notwendigen Finanzmittel. Der Umgang mit den finanziellen Ressourcen erfordert Controlling als regelmäßige Prüfung des optimalen Einsatzes aller Mittel. Das Controlling schafft die notwendige Transparenz über die Verwendung der Mittel und hilft die Notwendigkeit von Eingriffen und Steuerung rechtzeitig zu erkennen. Ziel ist es, die festgelegten Aufgaben mit einem optimalen Kosten-Nutzen-Verhältnis zu erfüllen.

Mitarbeiterqualifikation/Organisationsentwicklung

Für Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern stehen qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung. Alle Mitarbeiter/innen zeichnen sich durch ein hohes Maß an Fachwissen und Einsatz- und Innovationsbereitschaft aus. Die dafür erforderliche fachliche, soziale und persönliche Kompetenz unserer Mitarbeiter/innen wird durch regelmäßige Fortbildung sichergestellt. Die Kindertageseinrichtung nutzt fachliche Beratung zur Begleitung wichtiger Prozesse und zur Krisenintervention.
Das Personal ist verpflichtet, die Qualitätsentwicklung gemeinsam voranzutreiben und umzusetzen. Die Selbstverständlichkeit innerbetrieblicher Qualitätsentwicklung und -sicherung wird von allen anerkannt und dient der ständigen Verbesserung und Weiterentwicklung der Arbeit in der Einrichtung.

Zusammenarbeit im Team

Als Basis für eine konstruktive Zusammenarbeit im Team begegnen wir uns offen, freundlich und wertschätzend. Stärken und Interessen der einzelnen Mitarbeitenden werden eingebunden, um die Arbeit vielfältig zu gestalten. Geregelte Kommunikationsstrukturen dienen dazu, Informationen weiterzugeben, Herausforderungen zu bewältigen, um so eine Mitarbeiterzufriedenheit zu erreichen.  Dazu haben die Mitarbeitenden die aktuelle fachliche Entwicklung im Blick. Die Identifikation des Teams mit der Einrichtung setzt loyales Verhalten des Einzelnen voraus, um so nach Außen ein einheitliches Bild abzugeben. Um die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten, gibt es klare Strukturen mit eindeutiger Aufgabenverteilung. Dies ist die Basis für eine effektive Zusammenarbeit des gemeinsamen Auftrags. Jede Mitarbeitende ist für die gesamte Einrichtung mit verantwortlich und trägt deshalb mit Engagement zu einer erfolgreichen Arbeit bei.

Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde

Die Kindertageseinrichtung ist eingebunden in die Kirchengemeinde. Die Vermittlung biblischer Inhalte und christlicher Lebensformen in der Kindertageseinrichtung werden durch die Angebote der Kirchengemeinde ergänzt und fortgeführt. Gemeinsame Gottesdienste und Feste erweitern die Angebotspalette der Kindertageseinrichtung.
Die Gemeinde unterstützt die Arbeit der Kindertageseinrichtung, indem sie eine/n Beauftragte/n benennt, die/der verantwortlich die Trägerpräsenz übernimmt und notwendige Entscheidungen herbeiführt.
Zur Durchführung der Qualitätsentwicklung benennt der Träger ebenfalls Beauftragte, die sich aktiv am Prozess beteiligen und die Verantwortung des Trägers wahrnehmen.

Vernetzung mit anderen sozialen Einrichtungen

Die Kindertageseinrichtung hat ein Netzwerk mit anderen sozialen Einrichtungen im Gemeinwesen aufgebaut, um ihre Angebote zu ergänzen und zu erweitern und ihre eigene Arbeit zu qualifizieren. Der Einbezug von zusätzlichen pädagogischen und psychologischen Professionen bereichert das Qualitätsspektrum der Arbeit, unterstützt die Erzieher/innen und ergänzt das Angebot für Kinder und Eltern.  Vernetzung und Kooperation mit anderen Einrichtungen setzt voraus, dass sich die Beteiligten über die gemeinsamen Ziele ihrer Zusammenarbeit verständigen.

Öffentlichkeitsarbeit

Wesentlicher Bestandteil unserer Außendarstellung ist eine zielgerichtete und regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit. Sie dient der Werbung und Profilierung als evangelische Kindertageseinrichtung. Präsentation und Kommunikation sind wichtige Steuerungsinstrumente für den Ruf einer Einrichtung.  Aktive Informationspolitik ist ein wichtiger Bestandteil der Öffentlichkeitsarbeit der Kindertageseinrichtung. Hierzu gehören die Nutzung zeitgemäßer Medien und Dokumentationsmöglichkeiten.

Ethische und religiöse Bildung

Ethisch und religiöse Bildung beginnt im täglichen Umgang miteinander.
Wir ermöglichen den Kindern die Erfahrung von Geborgenheit, Sicherheit und Vertrauen durch das Weitergeben und Vorleben christlicher Traditionen und Werte.
Die Kinder werden mit Geschichten und christlichen Ritualen vertraut gemacht. Dabei sehen wir das Recht des Kindes auf religiöse Bildung, die den Bedürfnissen des Kindes entsprechen. So trägt die Religionspädagogik entscheidend zur Selbstwerdung und Orientierungsfähigkeit inmitten religiöser Vielfalt des Kindes bei. Sie lernen bei uns aus dem Glauben heraus mit eigenem verantwortlichem Handeln richtig umzugehen. Kinder fühlen sich durch den Glauben angesprochen und können erfahren, dass der Glaube Freude vermittelt, aber auch Trost und Halt gibt.  So lernen sie sich als Teil der Schöpfung zu verstehen und diese zu achten.

Bewegungserziehung

Kinder bewegen sich immer weniger, ihre motorischen Fähigkeiten nehmen ab. Deshalb ist es notwendig, geeignete Projekte zu entwickeln, die den Kindern Spaß und Freude an der Bewegung bereiten. Unser Kindergarten ist seit 2003 Bewegungskindergarten; zertifiziert durch den  nds. Turnerbund. Kinder haben in unserem Haus die Möglichkeit, ihren Drang nach Bewegung auszuleben. Laufen, springen, klettern und balancieren schafft eine Basis, um gesund und fit zu sein. Für unsere Kinder gibt es eine offene Tanz AG. In den Gruppen können sich die Kinder Bewegungsbaustellen bauen oder auch schaukeln. Der Bewegungsraum bietet im Freispiel viele Bewegungsmöglichkeiten und sie können sich frei, nach psychomotorischen Aspekten im Kindergarten bewegen. Psychomotorische Spiele finden während der Bewegungsstunde der Gruppen statt.

Gesundheit/ Verpflegung

Kinder sollen gesund aufwachsen. Das ist ein Ziel der DGE(Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und auch unseres Kindergartens. Kinder werden in unserem Kindergarten gesund verpflegt, dies gilt für die Verpflegung durch die Gruppen (Frühstück, Nachmittagsrunde), als auch durch die Küche. Es gibt ein qualitatives und vollwertiges Ernährungskonzept. Saisonales Obst und Gemüse werden den Kindern täglich als Zwischenmahlzeit angeboten. Die Kinder lernen in unserem Haus auf ihr eigenes Hungergefühl zu achten, sollen die Verpflegung als sinnlichen Genuss verstehen. Die Bewegung rundet dieses Bild ab.