Ev. Familienkita St. Lukas

Leiterin: Frau Nicole Jauns
Mammutring 7
38226 Salzgitter
Tel.: 05341 - 66 0 88
Fax: 05341 - 1 88 67 89

Email: lukas.sz.kita(at)lk-bs.de
Kita St. Lukas

Krippe "Zwergenland"

Unsere evangelische Familienkita liegt am Stadtrand Salzgitter-Lebenstedts, im Ortsteil Krähenriede.
Wir sind eine qualifizierte Bewegungskita und arbeiten nach einem Gesundheitskonzept „Jolinchen“ als Kooperationspartner einer Krankenkasse. Insgesamt finden 115 Kinder in Krippe, Kindergarten und Hort bei uns ein zweites Zuhause. Unsere Öffnungszeiten sind von 7-16 Uhr.
Kinder, die unsere Einrichtung besuchen, sind für uns eigenständige Persönlichkeiten mit eigener Lebenssituation.
Kinder sind neu in dieser Welt, sie sind neugierig und nehmen ihre Umgebung umfassend war. Wir bieten ihnen darum Freiräume und geben ihnen Möglichkeiten zum Erleben, Begreifen, Lernen und sie können sich bei uns je nach ihren Fähigkeiten entwickeln.
Wir arbeiten nach dem „Lebenspraktischen Ansatz“.
Das heißt für unsere Arbeit, dass wir die Kinder nach ihren individuellen Neigungen und Bedürfnissen, nach ihren Stärken und Schwächen fördern und fordern. Im Juni 2010 eröffneten wir unsere Krippe „Zwergenland“ für 15 Kinder in Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde St. Lukas, gefördert durch die Stadt Salzgitter.
Seitdem sieht man auch die Kleinsten fröhlich durch unsere Kita stapfen. Man hört uns lachen, toben, auch fließt manchmal ein kleines Tränchen. Aber alle leben sich schnell ein, kommen gern und kennen unseren Tagesablauf mit den Ritualen schon ganz genau.
Es macht uns immer wieder stolz zu sehen, wie sicher und fröhlich sich die Kleinen nach der Eingewöhnungszeit  morgens von ihren Eltern verabschieden.
Um dies zu erreichen arbeiten wir nach einem Konzept zur sanften Eingewöhnung („Berliner Eingewöhnungsmodel“). Hierbei spielt die Unterstützung der Eltern als bekannte und geliebte Bezugsperson eine sehr wichtige Rolle.

Das „Zwergenland“ ist für unsere Kleinsten und Eltern ein Ort zum Ankommen und Wohlfühlen geworden.

Leitbild

Die Arbeit in Kindertageseinrichtungen ist im Auftrag der Kirche begründet.
Sie versteht sich als Verkündigung, Seelsorge und Diakonie für Kinder. Sie ergänzt das Elternhaus in der Verantwortung für die Erziehung der Kinder. Daher versteht sich die Kindertageseinrichtung als Teil der Gemeinde, die sie trägt. Sie erfüllt einen von Kirche und Staat anerkannten eigenständigen Erziehungs-, Bildungs- und Betreu­ungsauftrag.

Unsere Kindertagesstätte hat das Ziel, das Wohl der Kinder zu fördern - sie ist in ihrer Arbeit grundsätzlich offen für alle Kinder.

Das biblisch-christliche Menschenbild verpflichtet in besonderer Weise, Kinder in ihrer Individualität und Einmaligkeit zu schätzen und zu fördern. Kinder in christlicher Verantwortung zu erziehen, heißt, sie so anzunehmen wie sie sind, ihre Fähigkeiten zu entwickeln, ihnen Vertrauen entgegenzubringen und ihr Selbstbewusstsein zu stärken.
Arbeit mit Kindern in christlicher Verantwortung bedeutet auch, gemeinsam den Glauben zu leben. Dies äußert sich in gelebter Nächstenliebe, in Rücksichtnahme und Gewaltfreiheit genauso wie in Toleranz für andere Überzeugungen. Wir vermitteln den Kindern eine Lebensweise, die Rücksicht auf Natur und Schöpfung nimmt. Religiöse Erziehung hat bei uns einen besonderen Stellenwert.
Die Kinder als eigenständige Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Sie sollen zur Neugierde angeregt werden und spielerisch lernen. Sie sollen ihre Umwelt mit Fröhlichkeit entdecken und Gemeinschaft erleben können.
Die pädagogische Arbeit im Kindergarten setzt eine vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Träger, Leitung, Erzieherinnen und Eltern voraus.

Regelmäßige Fortbildungen der Erzieherinnen dienen der Reflexion wie der Weiterentwicklung der eigenen Arbeitsweise. Eltern werden in ihrer Verantwortung gegenüber den Kindern unterstützt. Eine gute Zusammenarbeit mit anderen Institutionen wie Schule oder Jugendamt ist unverzichtbar.

Als Kirchengemeinde liegt uns an der hohen Qualität unserer Einrichtung. Wir legen Wert auf unseren Qualitätsstandard und seine Weiterentwicklung. Mit der Einführung eines wirksamen Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2000 werden Standards, Konzeption, Arbeitsvorbereitung und Durchführung regelmäßig auf ihre Qualität und Wirksamkeit überprüft.

Qualifikation unserer Mitarbeiter

In unserer Krippe arbeiten:

  • 3 Erzieherinnen, diese verfügen über Zusatzqualifikationen in der Weiterbildung „Fit für die Jüngsten“ oder „Delfi“
  • eine Sozialassistentin, befindlich in der  Berufsbegleitenden Weiterbildung zur Erzieherin
  • eine Krippenhelferin, diese befindet sich zur Zeit in der Langzeitweiter- Bildung  „Fit für die Jüngsten“.
  • Eine feste Vertretungsfachkraft

Alle Fachkräfte nehmen regelmäßig, mindestens 3 Tage jährlich, an Fortbildungen teil.

Das evangelische Profil

Unsere Einrichtung ist grundsätzlich offen für alle Kinder des Einzugsbereiches Salzgitters. Es werden Kinder verschiedener Konfessionen, Nationalitäten, Religionen und Weltanschauungen aufgenommen.
Unsere evangelische Einrichtung  bietet Kindern und Familien die Chance, sich mit dem Evangelium und gelebtem Glauben vertraut zu machen.
Das Evangelium als Botschaft von der Aufnahme jedes Menschen durch Gott, soll das Miteinander und unsere alltägliche Arbeit durchdringen. Gerade in einer Zeit, in der die Weitergabe des Glaubens nicht mehr selbstverständlich in der Familie geschieht, ist es notwendig, Lebensräume zu schaffen, in denen Glaube angeregt und erlebt werden kann.
In unserer Einrichtung haben die Kinder sowie deren Eltern die Möglichkeit den christlichen Glauben zu erleben und zu leben. Andere Religionen/Kulturen und deren Lebensformen sind uns willkommen und können sich in unserem religiösen Profil eingeben.
Wir feiern christliche Feste, (z.B. Ostern, Einschulungsgottesdienst, Erntedankfest, Einsegnungsgottesdienst neuer Kinder, Martinsfest, Lichterkirche, Weihnachten) und nehmen aktiv am Leben unserer Kirchengemeinde teil.

Die Qualität der Arbeit

wird sichergestellt durch:

  • erfüllte Grundbedürfnisse der Kinder  und durch eine angenehme, entspannte Atmosphäre
  • durch Wohlbefinden für Kinder und Betreuerinnen sowie geschaffene Vertrauensbasis zwischen Eltern und Fachpersonal
  • fundierte Fachkenntnisse und gute Vorbereitung
  • viel Zeit und Zuwendung für unsere Kinder, die Chance für positive verlässliche Bindungserfahrung
  • kleinkindgerechte und differenzierte Räumlichkeiten und eine anregungsreiche Gestaltung der Umgebung, die der kindlichen Entwicklung und ganzheitlichen Bildung förderlich ist mit  ergonomisch gerechten Möbeln und vielfältigen  Materialien
  • Sicherheit (s. beiliegende Information über Sicherheit in Krippen vom GUV)
  • sicheres eingezäuntes und naturnahes Außengelände
  • kleinkindgerechte Öffnungszeiten und Tagesabläufe die den sensiblen Aktivitäts-Ruhe- und Schlafrhythmus der Kinder berücksichtigen

Unsere anwesenden Fachkräfte verfügen über emotionale Kompetenz, Fachwissen und       
eine aufmerksame Beobachtungsgabe.
Die Betreuung von kleinen Kindern ist auf allen Ebenen eine verantwortungsvolle Aufgabe.
Dies ist uns bewusst und wir bereiten uns gewissenhaft auf unsere Aufgaben vor,
in Form von Wissensaneignung über Fachmedien, Fortbildungen, Hospitationen,
kollegialem Austausch und flexibeler innerer Einstellung.
Zu den Bereichen Krippen- und Bewegungspädagogik besuchen wir regelmäßig
Fortbildungen, zusätzlich nehmen die Fachkräfte an Studientagen und internem
Coatching teil.              
Durch regelmäßige Arbeitskreise mit anderen Krippen in Salzgitter sind unsere Fach-
Kräfte vernetzt und es findet ein enger und regelmäßiger Austausch statt.
Neben beruflicher Erfahrung bringen unsere sozialpädagogischen Fachkräfte auch folgen-
de Kompetenzen mit:  

  • Freude an der Arbeit mit kleinen Kindern,
  • körperlicher Kontakt und Kommunikationsfreude (verbal, nonverbal) als

                Verständlichkeit.

  • Beziehungsvolle Pflege und Versorgung, Kontinuität und Beziehungsbereitschaft, Einfühlungsvermögen, Verständnis und Geduld.
  • Fundierte Kenntnisse über die Entwicklungsphasen von der Geburt bis zu vollendeten 3. Lebensjahr, die allen Eltern (auch unterschiedlicher Kulturkreise, Lebensstile, Bildungsniveau, etc) angemessen weitervermittelt werden können.
  • Erkennen von Interessen und Lernbereitschaft bei jedem Kind um dann entsprechende Angebote schaffen für die Entwicklung im Kleinkindalter.
  • Befindlichkeiten und Entwicklungsverläufe der Kinder adäquat einschätzen und dokumentieren können, um dann im Team und mit den Eltern zu besprechen.
  • Professionalität hinschlich Gesprächsführung und Umgang mit Konflikten, Handlungssicherheit in nicht vorhersehbaren Situationen aufbauen können.
  • Ordnung und überschaubare Strukturen und angemessene Regeln erstellen zur Orientierung für Kinder unter 3 Jahren.
  • Eine kindgerechte, anregende Umgebung schaffen, Erfahrungsräume bieten und sinnvolle Tagesabläufe organisieren.

 

 

Die Betreuung von kleinen Kindern ist auf allen Ebenen eine verantwortungsvolle Aufgabe.
Dies ist uns bewusst und wir bereiten uns gut auf diese Aufgabe vor, in Form von Wissensaneignung über Fachmedien, Fortbildung, Hospitationen, kollegialem Austausch und flexibeler innerer Einstellung.
Grundsätzlich benötigen kleine Kinder viel Aufmerksamkeit zu ihrem Schutz und Zuwendung für ihr Wohlbefinden.
Ihre körperliche und seelische Unversehrtheit haben wir bei uns im Zwergenland zu jedem Zeitpunkt im Blick.

 

Grundlagen unseres pädagogischen Handelns

Wir sehen die Kinder die zu uns kommen als eigenständige Persönlichkeit mit eigenem Lebenshintergrund. Sie sollen sich bei uns wohl fühlen und
für uns gilt folgendes Motto:

Ich mag dich wie du bist.
Ich vertraue auf deine Fähigkeiten.
Wenn du mich brauchst, bin ich da.
Versuch es zunächst einmal selbst!

Wir stärken und fördern das Kind und respektieren es in seiner Persönlichkeit. Jedes Kind ist in sich vollkommen und zeigt uns, was es braucht. Hierfür ist es notwendig, sich dem Kind voll zuzuwenden, seine individuellen Bedürfnisse wahrzunehmen und zu unterstützen, ihm Wertschätzung, Respekt und Achtsamkeit entgegen zu bringen und ihm zu vertrauen.
Damit sich ein kleines Kind gesund entwickeln kann, braucht es die Liebe und Zuwendung von Erwachsenen, die es auf seinem Weg ins Leben begleiten.

Genauso wichtig sind aber auch die Kontakte zu Kindern. Diese sind durch nichts zu ersetzen. Neben den Betreuungsaufgaben, hat die Krippe einen eigenständigen Erziehungs- und Bildungsauftrag. Sowohl die Förderung und Festigung der eigenen Persönlichkeit steht dabei im Vordergrund als auch die Schaffung und Unterstützung erster sozialer und emotionaler Kontakte. Für berufstätige Eltern bietet die Krippe eine Möglichkeit, wieder Berufstätigkeit und Familienleben zu vereinbaren. Somit kann der Beruf  für beide Elternteile realisiert werden.
In der Gruppe macht einfach vieles mehr Spaß: Miteinander Spielen, Singen und Toben. Das Miteinander bei uns bietet dem einzelnen Kind eine Vielzahl von Entwicklungsanreizen. Es erlebt sich als Teil einer Gemeinschaft. Die kleineren Kinder lernen durch Nachahmung von den Größeren. Die Kleinen fühlen sich aufgefordert, dass, was sie noch nicht können, auszuprobieren. Viele Alltagssituationen bieten Gelegenheiten, spielerisch zu erleben, wie die älteren Kinder mit den kleineren umgehen können.
So erfahren sie einerseits eine Stärkung ihres Selbstbewusstseins als „die Größeren“, andererseits lernen sie, auf die kleineren Kinder Rücksicht zu nehmen. Gefühle der Fürsorge und Zuwendung können sich entfalten.
In der Gruppe gibt es viele Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Interessen und Vorlieben. Die Kinder lernen, sich aufeinander einzustellen und auch die Bedürfnisse der Anderen wahrzunehmen.
Unsere Krippe ist ein Ort für Kinder, an dem sie an Wissen und Fähigkeiten zunehmen, indem sie experimentieren und sich ausprobieren können und unterstützt  von uns Erzieherinnen, ihren Weg finden.

Die Beziehungsgestaltung

Jedes Kind entwickelt in den ersten Monaten seines Lebens eine besondere Bindung zu den Eltern. Darüber hinaus kann auch eine stabile Bindung zu anderen Personen, die das Kind dauerhaft und zuverlässig betreuen aufgebaut werden.
Hierfür ist sehr wichtig, das Kind aktiv zu begleiten um es kennenzulernen und sich ihm als Bezugsperson anzubieten.
Auf der Basis einer tragfähigen Beziehung wächst der Mut, die Welt entdecken zu wollen. Bindung ist  A und O! Die Basis für alles.
Beziehungen sind der Rahmen, den Kinder für Spielen und Lernen benötigen. Kinder wollen daher durch liebevolle und ihm neu  zugewandte Menschen begleitet werden.
Reaktionen von erwachsenen Bezugspersonen auf kindliches Handeln sind zentrale Ausgangspunkte für kindliches Lernen. In ihnen kann sich ein Kind spiegeln, wahrnehmen und Wirkungen seines Handelns erfahren.
Der Aufbau von zuverlässigen und verbindlichen Beziehungen ist daher die zentrale Voraussetzung für Entwicklung und Bildung in der frühen Kindheit.
Ohne Geborgenheit in Beziehungen fehlen Kindern die Sicherheit und das Selbstvertrauen als Voraussetzungen für Experimentierfreude und Lernbereitschaft.
Der erste Tag in der Krippe ist für die Kinder und Eltern ein großes Ereignis und stellt den Beginn eines neuen Lebensabschnittes dar.
Für die Kinder ist das oft die erste längere Trennungserfahrung, das Gefühlsleben der Kinder und der Eltern stark beeinflusst.

Die Eingewöhnung bedeutet für beide eine große Herausforderung. Die Kinder sollen sich in einer fremden Welt mit fremden Menschen zurechtfinden.
Kinder sind durchaus in der Lage diese Situation zu bewältigen, sie brauchen dazu jedoch unbedingt die Begleitung einer vertrauten Bezugsperson, in der Regel eines Elternteils.
Um dem Kind den Einstieg in den Krippenalltag zu erleichtern, arbeiten wir nach dem Konzept zur sanften Eingewöhnung (Berliner Eingewöhnungsmodell). Dazu gehört es auch, dass wir ein Erstgespräch führen.
Der sanfte und individuelle Übergang des Kindes aus dem familiären Umfeld in unsere Krippe ist von großer Bedeutung. Das Kind verbringt die ersten Tage gemeinsam mit seiner Bezugsperson in unserer Krippe.
Auf vertrauensvolle Weise lernt es so in Begleitung die neue Umgebung sowie Strukturen des Tagesablaufes kennen.
Wir wollen dem Kind Sicherheit bieten, indem wir ihm Zeit und Gelegenheit geben, sich langsam und schrittweise im neuen Umfeld zurechtzufinden und eine vertrauensvolle Beziehung zu uns Fachkräften aufzubauen.
In der Regel dauert die Eingewöhnungsphase vier Wochen. Es kann kürzer, aber auch länger dauern bis das Kind sich an einen neuen Tagesablauf gewöhnt hat.
Die Eingewöhnung gilt für uns als abgeschlossen, wenn das Kind uns Fachkräfte als Bindungsperson akzeptiert sich von uns trösten lässt und uns signalisiert, „ich will zu dir“.

Ein Tagesablauf

Die Eltern haben die Möglichkeit, ihre Kinder ab 7 Uhr in die Kindertagesstätte zu bringen. Hier öffnet der Frühdienst die Türen.
Die Kinder werden zwischen 7 Uhr und 9 Uhr in die Krippe gebracht und von den Fachkräften begrüßt.
Bis 9 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit, nach eigener Wahl zu spielen.
Um ca. 9 Uhr findet der Morgenkreis statt, wo wir die Kinder mit ihren Fotos begrüßen. Dadurch fühlen sich die Kinder wahrgenommen. Lieb gewordene Rituale, wie das  gemeinsam gesungene Begrüßungslied im Morgenkreis, erleichtern den Kleinen die Orientierung in der Gruppe und schaffen ein Gefühl von Gemeinschaft. Außerdem spielen wir zusammen Spiele und singen Lieder.
Anschließend findet unser gemeinsames Frühstück statt.  Wir achten dabei auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung.
Im Anschluss bleibt Zeit für: Spaziergänge, Ausflüge, Angebote, Freispiel, Badefeste und natürlich Bewegung an der frischen Luft. Bewegungsspiele, Spiele mit dem Ball und das Herumtoben im Freien kommen dem ungebremsten Bewegungsdrang in den ersten Lebensjahren nach und bieten vielfältige  Anreize zu einer gesunden körperlichen Entwicklung. Das Experimentieren mit Farben, Such- und Versteckspiele und das Essen mit den Händen fördert die Sinneswahrnehmung.
Um 12 Uhr findet unser Mittagessen statt. Danach gibt es eine Ruhephase.
Der Nachmittag wird individuell gestaltet, da die Kinder zu unterschiedlichen Zeiten abgeholt werden. Gegen 14.30 Uhr gibt es einen gesunden „Nachmittagssnack“.
Der regelmäßige Ablauf der Gruppenaktivitäten gibt den Kindern Sicherheit, was mit der Zeit zum Aufbau von Vertrauen und Geborgenheit in der Gruppe führt. Die Eltern erhalten Rückmeldung über das Erleben der Kinder.

Raumgestaltung

Innen

Der Eingangsbereich:
Der Eingangsbereich bietet eine Garderobe, eine Anziehhilfe und große Eigentumsfächer. Wissenswertes ist für Eltern an der Informationswand zu finden.
Des Weiteren ist jeder Platz des Kindes mit einem Foto von sich versehen, welches sich auch in den anderen Räumen fortsetzt, damit sich das Kind überall wiederfindet.

 

Unser Gruppenraum:
Der Gruppenraum ist sehr hell, freundlich und farbenfroh und läd zum Experimentieren,  Bewegen und Erleben ein. Er ist ausgestattet mit einer Schaukel, einer Hochebene, Ruhezonen, Rückzugsmöglichkeiten, altersgerechten Möbeln, sowie ständig wechselndem Spielmaterial.
Kinder brauchen Gegenstände, auf denen sie hochklettern können, unter denen sie hinein- oder hindurch kriechen, in denen oder hinter denen sie sich verstecken können. Des Weiteren ist es wichtig, dass sie Platz am Boden haben. Dort wo ein Kind sich sicher fühlt, traut es sich Neues auszuprobieren und erweitert seine Bewegungskompetenz. Es lernt dabei, seine Bewegungsfähigkeiten einzuschätzen, Gefahren zu erkennen und eigene Sicherheit zu erwerben.
Ein weiteres schönes Extra ist unser gruppeneigenes Aquarium. Hier haben die kleinen viel zum Staunen, Entdecken und Beobachten. Eine kleine Abgrenzung macht es möglich, uns mit einzelnen Kindern zu beschäftigen.

 

Der Ruheraum:
Der Ruheraum bietet den Kindern eine gemütliche Atmosphäre zum Ruhen und Schlafen. Hier hat jedes Kind sein eigenes Bett. Regelmäßig geben wir die Bettwäsche zum waschen mit nach Hause, damit die Kinder auch bei uns das Gefühl haben „zu Hause zu sein“.
Auf die individuellen Schlafbedürfnisse der Kinder nehmen wir Rücksicht. Das Einschlafen kann durch mitgebrachte Kuscheltiere und Schnuller erleichtert werden. Die Schlafsituation wird von uns begleitet.

 

Der Waschraum:
Der Waschraum verfügt über eine große Wickelkommode mit Treppe und Eigentumsfächern. Auch hier finden sich die Kinder anhand ihrer Fotos wieder. Wir haben eine abgegrenzte Wickelkommode mit Treppenpodest.
Den Kindern stehen zwei verschieden große Toiletten und ein Töpfchen zur Verfügung. Außerdem ist der Waschraum mit einer Fußbodenheizung und einer Dusche ausgestattet.

 

Unser Bewegungsraum
Der Bewegungsraum der Kita ist vielfältig ausgestattet und  bietet viel Platz um den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder zu stillen. Durch verschiedenste und immer wieder wechselnde Spielmaterialien und die Möglichkeit immer neue Hoch- und Niedrigelemente aufbauen zu können, üben sich die Kinder in der Fein- und Grobmotorik. Die Kinder nehmen ihren eigenen Körper und ihre Umwelt wahr. Sie lernen ihren Körper mit allen Stärken und Schwächen kennen. Grundlegende Bewegungsfähigkeiten werden weiter entwickelt und die körperliche Gesundheit wird gefördert.

 

 

Das Außengelände
der Krippe bietet einen abgegrenzten Bereich für die Kinder in dem sie sich frei und sicher bewegen können. Es ist naturnah angelegt und ganz auf ihre Bedürfnisse abgestimmt.
Dies regt die Kinder zum eigenständigen Entdecken und Erleben der Natur an. Sie spielen hier besonders gerne ohne Anleitung des Erziehers. Sie verstecken sich, hüpfen, laufen, balancieren, klettern, schreien, springen, laufen, rollen, buddeln, schaukeln, wippen, matschen, bauen, entdecken und vieles mehr.

Des Weiteren bietet das Außengelände:

  1. viel Grünfläche
  2. Steinplatz für Fahrten mit Fahrzeugen
  3. Sitzmöglichkeiten zum gemeinsamen Essen und Gestalten
  4. verschiedene Fahrzeuge
  5. eine Nestschaukel
  6. einen Sandkasten
  7. eine Rutsche
  8. ein Holzhaus
  9. ein Wippetier
  10. Findlinge und Hügel zum Klettern
  11. Platz zum Erforschen, Entdecken und Ausprobieren
  12. Sandspielzeuge
  1. Planschbecken und Spritzschlauch
  2. beschatteter Spielbereich

Wir ermöglichen den Kindern bei jedem Wetter draußen zu sein.
Die Eltern haben Sorge dafür zu tragen, das Matschhose und Gummistiefel
dabei sind und dann geht es bei Wind und Wetter ab nach draußen an die frische Luft.

Beziehungsvolle Pflege

Zur Beginn der Krippenzeit tragen fast alle Kinder noch eine Windel. Dieses entspricht der physischen Entwicklung des Kindes dieser Altersstufe.        
Deshalb bekommt Wickelwellness  bei uns im Hause einen besonderen Stellenwert. Unser Wickelraum ist mit einem großen Wickeltisch und ausziehbarer Treppe ausgestattet.

Jedes Kind hat ein eigenes Fach für Pflegeprodukte sowie ein Handtuchhacken. Fußbodenheizung und Duschwanne runden unseren kleinen Luxus ab.
Wir achten stets auf einen hygienischen und wohltemperierten Wickelraum. Die Wickelsituation ist für das Kind und die Erzieherin sehr intim und setzt eine gute Beziehung voraus. Die Erzieherin ist währen der Wickelsituation stets bei dem Kind und begleitet ihre Handlungsschritte sprachlich. Die beiden sind immer in einem verbalen oder auch nonverbalen Dialog miteinander. Durch das Wickeln, Eincremen, An und Ausziehen erfährt das Kind Zuwendung. Durch den Hautkontakt bekommt das Kind neue Sinnes-eindrücke und Körpererfahrungen.
Das Baden, spielen mit Wasser, Rasierschaum, Fingerfarbe etc. fördern ebenfalls die Körperwahrnehmung des Kindes, machen riesigen Spaß und finden auch im Wickelraum statt. Wir ermuntern die Kinder immer zur Selbstständigkeit. Dieses gelingt besonders beim An- und Ausziehen oder beim Hände waschen.
Krippenkinder lernen ihren Körper kennen und entwickeln ein natürliches Interesse für ihre Ausscheidungen. Ab ca. dem zweiten Lebensjahr fangen sie an ihren Schließmuskel zu kontrollieren.
Sobald die Kinder Interesse an dem Toilettengang haben unterstützen wir sie gerne bei der Sauberkeitserziehung. Den Kindern stehen zwei kleine Toiletten in unterschiedlichen Größen zur Verfügung. Sie können sich aber auch für das altbewährte Töpfchen entscheiden. Kleine Misserfolge gehören am Anfang dazu, denn bekanntlich ist ja aller Anfang schwer.

Gesunde Mahlzeiten

Gesundheit und Ernährung stehen in unmittelbarem Zusammenhang.
In unserer Einrichtung legen wir sehr viel Wert auf eine gesunde und kindgerechte Ernährung.
Die Mahlzeiten finden in einer angenehmen  Atmosphäre an einem schön gedeckten Tisch statt. Die von uns gelebte Freude in Gemeinschaft beim Essen vermittelt den Kindern eine gesunde Einstellung zum Essen. In geselliger Runde zu Speisen bietet den Kindern viele Kommunikationsanlässe. Dabei werden sie angeregt Anderen etwas zu reichen oder sogar abzugeben und erfahren dabei soziales Lernen.
Die Eigenständigkeit der Kinder wird stets angeregt und gefördert. So hat das selbstständige Essen der Kleinsten immer Vorrang vor dem Füttern.

Wir setzen Essen weder als Belohnung noch als Bestrafung ein. Wir akzeptieren das natürliche Sättigungsgefühl der Kinder. Dieses bedeutet für uns, dass niemand zum Aufessen genötigt wird.
Das Frühstück wird von den Eltern reihum eingekauft. Es besteht aus Vollkornbrot, Aufschnitt, Frischkäse, Cornflakes, Gemüse, Obst etc. Es wird von uns mit den Kindern frisch und schmackhaft zubereitet und die Kinder wählen was sie essen möchten. Mit einer gesunden Mahlzeit starten die Kinder optimal in einen ereignisreichen Tag.
Das Mittagessen wird täglich von unseren Köchen  frisch zubereitet. Das Essen ist gesund, kindgerecht, abwechslungsreich, international und ausgewogen. In der Krippe reichen wir eine Übergangskost (siehe unser Ernährungskonzept).
Es gibt  frisches Gemüse, Salate und Obst dazu. Wir essen bewusst nicht jeden Tag Fleisch, sondern bereichern den Speiseplan mit Suppen, Fisch oder Süßspeisen. Entsprechend der DEG Norm. Köche und Erzieherinnen gehen regelmäßig zur Fortbildungen und eignen sich aktuelles Wissen an.
Der Nachmittagssnack besteht aus Obst, Zwieback, Sesamstangen etc.
Getränke stehen den ganzen Tag zur Verfügung. Die Kinder können zwischen Tee, Wasser und Milch wählen.

Wir sind eine von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zertifizierte Einrichtung und mit dem Programm „Fit KIDS“. In unserem umfangreichen Ernährungskonzept sind alle Einzelheiten zum Thema Ernährung festgehalten.

Erholsamer Mittagsschlaf

Unser Schlafraum ist sehr freundlich und einladend. Jedes Kind hat ein eigenes Bettchen mit einem Foto zur eigenständigen Wiedererkennung.
Die Bettwäsche geben wir in regelmäßigen Abständen mit. Diese wird von den Eltern gewaschen, damit die Kinder den vertrauten Geruch von zu Hause beim Schlafen haben.
Wir berücksichtigen die individuellen Schlafgewohnheiten der Kinder. So wird der gewohnte "Schlafbegleiter" wie Schnuller, Schnuffeltuch oder Kuscheltier einfach mitgebracht.

Durch eine Verdunklung des Raumes und eine Spieluhr, erleichtern wir den Kindern den Übergang vom Wachsein in den Schlaf.
Eine Erzieherin begleitet liebevoll das Einschlafen.
Jedes Kind hat einen anderen Schlafrhythmus. Deshalb können Kinder die wach sind aufstehen und im Gruppenraum spielen, während die Langschläfer ausschlafen können.
Schlafphasen sind sehr wichtig für die Entwicklung der Kinder. Im Schlaf wird das Erlebte verarbeitet und neue Kraft für weiteres Lernen gesammelt. Jedes Kind hat seinen eigenen Rhythmus, diesen stören wir nicht. Dies heißt auch, dass wir die Kinder nicht wecken.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein Grundpfeiler unserer Krippenarbeit und wird aktiv von pädagogischen Fachkräften und Eltern gestaltet.
Dies ist für uns sehr wichtig, denn nur wenn Eltern und Kinder sich bei uns Wohlfühlen, können wir gemeinsam gute Arbeit leisten.
Wir bemühen uns um ein partnerschaftliches und vertrauensvolles Verhältnis auf der Basis von gegenseitigem Verständnis und Offenheit. Diese Zusammenarbeit mit den Eltern ist die Grundlage für eine gelingende pädagogische Arbeit und bedeutet für uns, auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder gut eingehen zu können. Wir bemühen uns stets Transparenz zu schaffen.
In regelmäßigen Gesprächen bekommen die Eltern Rückmeldung und es wird ihnen unsere Arbeit dargestellt. Hierzu gehört auch ein kurzer, täglicher Austausch während des Bringens und Abholens. Es werden regelmäßig Elternabende und Entwicklungsgespräche angeboten. An der „Eltern-Info-Pinnwand“ und aus Elternbriefen erfahren Eltern wichtige Termine und Informatives.
Des Weiteren bieten wir Informationselternabende, Referentenveranstaltungen, Bastelnachmittage, Feiern und Feste, Elterncafe und Spielnachmittage an.
Der Elternbeirat trifft sich in regelmäßigen Abständen.

Religionspädagogik

Unsere Einrichtung ist grundsätzlich offen für alle Kinder des Einzugsbereiches Salzgitters. Es werden Kinder verschiedener Konfessionen, Nationalitäten, Religionen und Weltanschauungen aufgenommen.

Unsere evangelische Einrichtung  bietet Kindern und Familien die Chance, sich mit dem Evangelium und gelebtem Glauben vertraut zu machen.
Das Evangelium als Botschaft von der Aufnahme jedes Menschen durch Gott, soll das Miteinander und unsere alltägliche Arbeit durchdringen. Gerade in einer Zeit, in der die Weitergabe des Glaubens nicht mehr selbstverständlich in der Familie geschieht, ist es notwendig, Lebensräume zu schaffen, in denen Glaube angeregt und erlebt werden kann. In unserer Einrichtung haben die Kinder sowie deren Eltern die Möglichkeit den christlichen Glauben zu erleben und zu leben.
Wir feiern christliche Feste, (z.B. Ostern, Einschulungsgottesdienst, Erntedankfest, Einsegnungsgottesdienst neuer Kinder, Martinsfest, Lichterkirche, Weihnachten) und nehmen aktiv am Leben unserer Kirchengemeinde teil.

Der Übergang in den Kindergarten

Der Übergang von der Krippengruppe in die Kindergartengruppe ist ein weiterer Meilenstein in der frühkindlichen Entwicklung eines Kindes. Deshalb gestalten wir den Wechsel in den Kindergarten individuell uns so behutsam wie möglich.
Mit dem dritten Geburtstag wechseln die Kinder in der Regel in den Kindergarten. Dieses wird durch die Krippen und Kindergarten Erzieherinnen begleitet. Im letzten Monat vor dem Wechsel, darf das Kind, begleitet von der Bezugserzieherin in der Kindergartengruppe spielen. Die Zeiträume werden immer länger, so dass das Kind den Kindergartenablauf und die Gruppenrituale kennenlernt. So lernt das Kind die neuen Erzieherinnen und die anderen Kindergartenkinder schon kennen und baut Beziehungen auf.
Zudem wird das Kind gemeinsam mit den Eltern zu einem Schnuppertag eingeladen.
Falls es dennoch Startschwierigkeiten gibt, steht unsere Tür natürlich immer offen, denn das Tempo bestimmt das Kind.