Aktuelle Nachrichten

Die Kanaldörfer bekommen eine neue Pastorin

Ann-Kathrin Borchers tritt im Juli ihren Probedienst an
Die Kirchengemeinden Sauingen, Üfingen, Bleckenstedt und Beddingen können sich über die überraschend schnelle Neubesetzung der Pfarrstelle im Verband freuen. Pfarrerin auf Probe Ann-Kathrin Borchers, 29 Jahre alt, die am  23.Juli um 14 Uhr in der Petruskirche in Sauingen eingeführt wird, tritt am 17. Juli ihre erste Stelle an, nachdem sie am 18. Juni im Dom ordiniert worden ist. Noch wird sie das Pfarrhaus in Sauingen nicht beziehen können, das zunächst renoviert werden muss. Doch steht ja auch noch ihre Hochzeit im Oktober an, verrät sie, und dann zieht sie vielleicht gleich unter ihrem neuen Namen Ann-Kathrin Rieken mit Ehemann Eike, der Betriebsarzt bei Flachstahl Salzgitter ist, um. Bis zur Fertigstellung des Pfarrhauses wohnen die beiden noch in Vechelde.
Frau Borchers erzählt, dass sie über die Kindergottesdienst – und Jugendarbeit  in ihrer Heimatgemeinde an der Stiftskirche Königslutter schon sehr früh zu ihrem Berufswunsch gekommen ist. „Mit 12 stand es schon fest, nach dem Abitur habe ich nochmal kurz überlegt, bin dann aber dabei geblieben.“ An dem Tag im Jahr 2015, an dem sie ihr Studium in Göttingen mit dem 1. Examen abschloss, wurde Stiftskirchenpfarrer Pastor Trümer, der sie sehr geprägt hat, pensioniert. „Das betrachte ich als eine Staffelübergabe.“,  schmunzelt Borchers. Während des Studiums arbeitete Bochers als studentische Hilfskraft 5 Jahre für die Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz. Ihr Vikariat absolvierte sie in Denzdorf und Klein- und Groß Gleidingen. Dieses Jahr schloss sie es mit dem 2. Theologischen Examen ab. Thema ihrer Examensarbeit: „Lasset die Kinder zu mir kommen“- Kindergottesdienst als Beitrag für die kirchliche Entwicklung.
„Jetzt ist es nach der langen Ausbildung auch wirklich Zeit, im Beruf durchzustarten, dazu habe ich richtig Lust!“strahlt sie. Den Kirchenvorständen ihrer neuen Gemeinden hat sie sich schon vorgestellt – nun wissen alle, dass man nicht Kaffee sondern Tee bereitstellen sollte, wenn die Pastorin zu Besuch kommt.
Ihre Hobbys verrät sie auch: Fotografieren, singen, lesen (Fantasy und Familiensagas) und Fahrrad fahren.

 

Preis der Konföderation der evangelischen Kirchen für Schülerinnen des GAF

Seit drei Jahren gibt es den Buchpreis der Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen. Er wird verliehen für herausragende Leistungen bei der Abiturprüfung im Fach Evangelische Religion. Zum ersten Mal wurde er bei der diesjährigen Abiturentlassung des Gymnasiums am Fredenberg drei Abiturientinnen überreicht. Hagen Rautmann, Pfarrer in Lichtenberg, Burgdorf, Nordassel und Hohenassel und selbst Vater einer diesjährigen Absolventin am GAF, überreichte die Buchpreise und Urkunden an Anna-Zoe Willmann, Angelika Radcenko und Patrycija Kaminska, die jeweils eine 1 in Religion auf dem Abiturzeugnis stehen haben.

 

Abiturgottesdienst des Kranichgymnasiums

Unter dem Motto  „Das Schiff verlässt den sicheren Hafen“ stand der diesjährige Abiturgottesdienst des Kranichgymnasiums am Tag der Zeugnisausgabe in St. Michael. Die Abiturienten und Abiturientinnen hatten ihn unter Leitung ihrer Religionslehrerin Kordula Hirtz vorbereitet und auch die musikalische Gestaltung übernommen. Susanne Diestelmann, die auch die Predigt hielt, begrüßte die Schüler und ihre Familien im Namen der evangelischen Propstei Lebenstedt und des katholischen Dekanats Goslar-Salzgitter, da Pastoralreferent Torsten Sander diesmal auf Grund der Abiturfeier des eigenen Sohnes verhindert war.
Esther Schulz am Klavier und Veronia Schulz mit dem Saxophon begleiteten stimmungsvoll die von der Gemeinde gesungenen Lieder, Laurenz Kazmarczyk sang „Pass gut auf dich auf (Yvonne Catterfeld) und „Auf uns“ (Andreas Bourani).

Auf dem Foto: Esther Schulz und Laurenz Kazmarczyk

 

Neue Lektorin in der Propstei

Achtmal verbrachte Gudrun Kiefer während ihrer einjährigen Ausbildung zur Lektorin bis zum 17. Juni den Freitag- bis Samstagnachmittag im Unterricht zur Bibelkunde, Liturgie und Kirchenjahr und vielem mehr, bis hin zur Stilberatung und besuchte an 16 Sonntagen rundum in der ganzen Landeskirche die Kursgottesdienste der anderen Lektoren. Am Samstag, den 17.6., war es so weit: in der Petri-Kirche in Braunschweig fand die feierliche Einsegung der 16 neuen Lektoren durch Kursleiterin Drost von Bernewitz und Oberlandeskirchenrat Hofer unter liturgischer Mitwirkung der Lektoren statt.
Gudrun Kiefer, Buchhändlerin in Salzgitter-Lebenstedt, verheiratet, Mutter von zwei Töchtern und Oma von zwei Enkelkindern, erinnert sich, dass ihre ersten Begegnungen mit Kirche dadurch entstanden, dass ihre Oma sie als kleines Kind zum Gottesdienst in die Martin Luther Kirche mitnahm. "Eigentlich war ich seitdem immer dabei, mal abgesehen von den Jahren zwischen Konfirmation und Heirat, sei es durch den Kindergottesdienst in Bruchmachtersen, sei es durch Spielkreis und Kindergottesdienst der eigenen Kinder, spätere 20 jährige Kirchvorstehertätigkeit und Leitung des Kindergottesdienstes."

Motivation, sich nun noch zur Lektorin ausbilden zu lassen, war einmal die Erkenntnis, dass zur Gewährleistung der gottesdienstlichen Versorgung heute wegen der Zusammenlegung vieler Pfarrstellen dringend Lektoren gebraucht werden, zum Anderen das Gefühl, den eigenen Schatz an Erfahrungen und die große Lust am gottesdienstlichen Leben in diesem Amt gut einbringen zu können.

 

Bach, Pachelbel und The Imperial March aus Star Wars

Was hat Filmmusik des 20. Jahrhunderts mit einem Choralvorspiel von Bach zu tun?, mag man sich fragen. Die Antwort ist: beides kann man auf der Orgel spielen.
Zu einem Schülerkonzert fanden sich am Samstag neun der insgesamt ca. 25 Schüler/Innen der Orgeldozentin der Braunschweiger Landeskirche Friederike Werner-Kriatchko aus den verschiedenen Regionen der Landeskirche in der Martin-Luther-Kirche in Lebenstedt ein. Wenn wir hier von Schülern sprechen, handelt es sich neben wirklichen Schülern jedoch durchaus auch um Studenten und Erwachsene verschiedensten Alters. Denn mit einer gewissen Vorbildung am Klavier oder auch anderen Instrumenten ist es eigentlich nie zu spät, sich an die „Königin der Instrumente“ zu wagen. Es braucht nur ein Maß an motorischer Intelligenz, Musikalität und Motivation, sagt Friederike Werner-Kriatchko. Ziel der Ausbildung, die aus dem Orgelunterricht und einem musiktheoretischen Kurs besteht, ist es, den Nachwuchs zu befähigen, die Gottesdienste der Landeskirche an der Orgel musikalisch zu begleiten. Einen ersten Abschluss bildet die D-Prüfung.
Die Nachwuchsorganisten boten den Zuhörern, die sich in der Martin-Luther-Kirche eingefunden hatten, auf der barock gestimmten Orgel eine bunte Mischung aus Barock (Bach, Pachelbel), Romantik (Merkel, Karg-Elert, Forchhammer u.a.), Klassik (Knecht) und Moderne (Baudach) bis eben hin zur Filmmusik (John Williams) und Popularmusik („Love“ von Thomas Riegler).
Sinn der Orgelschülerkonzerte ist es, dass sich die Schüler/Innen einmal schon mit ihren Fortschritten präsentieren können, zum anderen daran gewöhnen, vor einem Publikum zu spielen.

Susanne Diestelmann

 

Jahr der Reformation

 

Das Jahr der Reformation wird in Salzgitter in einer herausragenden Weise begangen. In einem guten Miteinander zwischen dem Geschichtsverein Salzgitter, der Stadt Salzgitter und den beiden Propsteien wurde ein Programm erarbeitet, das sich sehen lassen kann. Es werden wissenschaftliche Vorträge geplant, eine Auftaktveranstaltung am 17. Februar in der St. Andreas-Kirche, Gottesdienste am 19. Februar und am 31. Oktober jeweils in der Martin-Luther-Kirche, Lesungen und musikalische Veranstaltungen, schließlich Vorträge in den verschiedenen Ortsteilen unter Mitwirkung der Ortsheimatpfleger. Eine detaillierte Übersicht über das gesamte Programm vermittelt eine kleine Broschüre, die rechtzeitig zur Verteilung kommt. Wir hoffen sehr, dass die örtliche Presse auch berichten wird.

 

Veränderungen im Propsteikantorat

Propsteikantorin Heike Kieckhöfel wird die Propstei Salzgitter- Lebenstedt zum 1. März 2017 verlassen, um in gleicher Funktion in Braunschweig tätig zu werden. Seit acht Jahren hat Frau Kieckhöfel in Lebenstedt eine musikalische Aufbauarbeit geleistet, die bemerkenswert ist. Insbesondere auf dem Gebiet der Popularmusik  gehörte der Gospelchor „Salt and Light“ zu den sehr anerkannten Äußerungen kirchlichen Lebens in der Öffentlichkeit. Ferner wurde ein Punkt gesetzt durch den Aufbau von Posaunenchören, die in der Vergangenheit ganz fehlten. Durch ihre unkomplizierte und freundliche Art hat Frau Kieckhöfel in den Zeiten ihrer Tätigkeit Menschen gewinnen und begeistern können für kirchliches Leben. Und - sie hat sich nicht nur auf kirchliche Zentren beschränkt, sondern auch die Dörfer und kleinen Kirchengemeinden „bedient“.
Wir danken für das Engagement und wünschen Frau Kieckhöfel für ihre persönliche und dienstliche Zukunft Gottes Segen und Geleit.

Die offizielle Verabschiedung wird stattfinden am Sonntag, den 12. Februar um 17 Uhr im Rahmen eines Konzertes nach einem Gospel- Workshop.

 

Veränderung in der Kirchengemeinde St. Lukas

Pfarrer Sebastian Fitzke (Kirchengemeinde St. Lukas und Apostelgemeinde) hat Anfang des Jahres 2017 die Propstei verlassen, um eine Pfarrstelle in Braunschweig zu übernehmen. Damit endet seine Amtszeit hier nach 6 Jahren. Pfarrer Fitzke hat sein Amt mit Zuwendung und Engagement ausgeübt, wobei Kindergarten, Öffentlichkeitsarbeit, die Mitarbeit in der Apostelgemeinde und der Strukturwandel im kirchlichen Bereich besondere Herausforderungen waren. Dafür gebührt Sebastian Fitzke Dank und Anerkennung. In diesen Dank ist seine Ehefrau Hanni Fitzke- Engel einzuschließen. Mit ihr haben wir eine kompetente Organistin verloren.

 

Veränderung im Pfarrverband

Zum 1. August 2016 hat Pfarrer Andreas Lichtblau die Pfarrstelle in Burgdorf verlassen und eine neue Aufgabe in der Propstei Wolfenbüttel übernommen. Pfarrer Lichtblau war zehn Jahre in der Kirchengemeinde Burgdorf tätig und hat insbesondere durch seine künstlerische Begabung manchen Akzent in der Gemeindearbeit setzen können. Seine freundliche und manchmal „mitreißende“ Art wird in Erinnerung bleiben. Als er seinen Dienst begann, war er „Single“, inzwischen hat er eine Familie. Dies ist auch ein Grund für den Wechsel, sofern es sich in der neuen Aufgabe um eine volle Pfarrstelle handelt. Wir danken Andreas Lichtblau für seinen engagierten Dienst in der Propstei und wünschen ihm und seiner Familie Gottes Segen.
Die pfarramtliche Zuständigkeit für die Kirchengemeinde Burgdorf wird Pfarrer Matthias Bischoff übernehmen mit Unterstützung von Pfarrer Hagen Rautmann.

 

 

Vorstellungsgottesdienst von Pfarrer Wagner in Lesse
Es war keine Ordination, es war keine Amtseinführung, sondern eine Vorstellung: Am 7. August 2016 fand in der Lesser Kirche ein Gottesdienst statt, in dem Pfarrer Florian Wagner vorgestellt wurde und seine erste Predigt hielt. Am 1. August hat Pfarrer auf Probe Florian Wagner seinen Dienst im Pfarrverband Lesse begonnen. Eine große Gemeinde aus Lesse, Berel und Reppner hatte sich versammelt, um Pfarrer Wagner und seine Frau herzlich zu begrüßen. Dies brachten die Kirchenverordneten Heiko Süß, Bärbel Bock und Reinhard Thörmann mit ihren Ansprachen zum Ausdruck. Sie dankten den Pfarrern Matthias Bischoff, Hagen Rautmann und Andreas Lichtblau, sowie dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kirchengemeinden für den engagierten Einsatz während der Vakanzzeit und gaben ihrer Freude Ausdruck, dass die Pfarrstelle nun wieder besetzt sei. Propst Joachim Kuklik stellte dann den neuen Pfarrer vor und verband dies mit einem freundlichen Hinweis darauf, dass Pfarrer und Gemeinden in einer gegenseitigen Verantwortung stehen, wobei ein wichtiges Merkmal dafür die Sorge für den Gottesdienst sei. In seiner Predigt über Epheser 2, 4-10 stellte Pfarrer Wagner heraus, dass Gottes Freundlichkeit und Liebe dem Menschen gerade dann und gerade deshalb gelten, wenn dieser seine Gebrochenheit und Unzulänglichkeit spüre und daraus auch Schuld entstünde. Jedoch sei die Vergebung durch das Wort Gottes eine

 

 

Befreiung aus dieser Gefangenschaft.
Herr Wagner mit seiner Frau Heidi Wagner verheiratet. Sie ist Lehrerin für das Gymnasium und arbeitet in Wolfenbüttel. Wir wünschen Pfarrer Wagner eine guten Start im Pfarrverband Lesse.