Friedensgebet in Salzgitter-Lebenstedt

Propsteisynode Oktober 2015

Einführung Pastorin Böhm

Zehn Jahre KJT Kreml

Der ehemalige Eisenbahnwaggon "Kreml" in Neu-Fredenberg feiert sein 10-Jähriges bestehen.

Verabschiedung Angelika Breymann-Faudt

Begegnungen fördern

Kennen lernen mit der Alevitischen Gemeinde.


Propsteitag

Informationen zum Treffen aller Kirchenvorstände der Propste und Vertretern aus dem Landeskirchenamt zu der Struktur- und Gemeindepfarrstellenplanung.


Ein Blick in die Propstei

Leitfaden durch die Propstei.


Kirchenvorstehertag

Kirchenvorstehertag

Die Propsteisynode steht am 9. März vor einer schwierigen Entscheidung. Auf der Tagesordnung steht die Beschlussfassung über die Gestaltungsräume in der Propstei.
Der Kirchenvorstehertag am 13. Januar hat gezeigt, dass es nicht einfach sein wird, die kirchengesetzlichen Rahmenbedingungen mit den örtlichen Verhältnissen in Einklang zu bringen.

Jedoch sind folgende Punkte unstrittig geblieben:

  1. Einen Kirchengemeindeverband (Pfarrverband neuen Typs) will offensichtlich niemand. Denn dieser hätte zur Folge, dass wesentliche Rechte und Aufgaben der Kirchenvorstände übergehen an einen Kirchengemeindeverbandsvorstand. Ferner wäre dieser auch Anstellungsträger aller Mitarbeiter(innen).
  2. Die Mitglieder der Kirchenvorstände legen Wert darauf, dass die Autonomie der Kirchengemeinden gewahrt bleibt. Dazu gehört, wenn man die Terminologie der VELKD gebraucht, die „Organisations- und Kooperationshoheit“ der Kirchengemeinden und ihrer Organe.
  3. Es wird Wert darauf gelegt, dass auch dann, wenn Pfarrstellen nun anders verteilt und bezogen sind, die Gemeindemitglieder eine personale Beziehung zum jeweilig zuständigen Pfarramt behalten. Denn personale Beziehungen sind ein wesentliches Merkmal von sozialen Gemeinschaften, wenn diese eine Bedeutung und Kraft für die Menschen haben sollen.

Einige Punkte wurden kontrovers diskutiert:

  1. Der Vorschlag des Propsteivorstandes, vier Gestaltungsräume zu bilden, wurde in der Weise kritisiert, dass dessen Nachhaltigkeit in Zweifel gezogen wurde und ferner der Zuschnitt der Gestaltungsräume im Hinblick auf die inhaltliche Arbeit schwierig sei.
  2. Die Möglichkeit, drei Gestaltungsräume zu bilden, schließt die Notwendigkeit ein, in den ländlichen Gebieten der Propstei Kirchengemeinden zu fusionieren. Diese Notwendigkeit wurde sehr unterschiedlich bewertet.

Letztlich wurde deutlich, dass es eigentlich nicht um die inhaltliche Gestaltung der kirchlichen Arbeit in der Propstei geht, sondern um die Verteilung der avisierten 12 Pfarrstellen in der Propstei für 2020 zum jetzigen Zeitpunkt. Mit Recht wurde darauf hingewiesen, dass gegenwärtig keine realistische Möglichkeit besteht, die Verhältnisse in fünf oder zehn Jahren zu berücksichtigen um durch einen „Befreiungsschlag“ ein-für-alle-Mal das strukturelle Problem zu lösen.
Wie immer die Propsteisynode sich entscheidet, es bleibt in der Zusammenschau von Gesetz und örtlichen Verhältnissen eine „Notlösung“ oder, wie Pastor Fitzke sich ausdrückte: „Jeder wird hier Kröten schlucken müssen!“
Joachim Kuklik