Kirchenvorstehertag 2016
Friedensgebet in Salzgitter-Lebenstedt

Propsteisynode Oktober 2015

Einführung Pastorin Böhm

Zehn Jahre KJT Kreml

Der ehemalige Eisenbahnwaggon "Kreml" in Neu-Fredenberg feiert sein 10-Jähriges bestehen.

Begegnungen fördern

Kennen lernen mit der Alevitischen Gemeinde.


Propsteitag

Informationen zum Treffen aller Kirchenvorstände der Propste und Vertretern aus dem Landeskirchenamt zu der Struktur- und Gemeindepfarrstellenplanung.


Ein Blick in die Propstei

Leitfaden durch die Propstei.


Friedensgebet in Salzgitter-Lebenstedt

Friedensgebet 2015

Im Rahmen der Aktion „Toleranz und Vielfalt“ unter der Schirmherrschaft der Stadt Salzgitter fand am 16. November 2015 ein Friedensgebet statt.
In Zusammenarbeit mit der Stadt haben verschiedene Religionen und Konfessionen sich zusammengefunden, um in Beantwortung der aktuellen Situation für den Frieden zu beten. Die besondere Brisanz entstand auch durch die Terrorangriffe in Paris am zurückliegenden Wochenende.
So ergab sich, dass die katholische Kirche, die evangelische Kirche, die alevitische Gemeinschaft, die rumänisch-orthodoxe Kirche sowie Vertreter der Muslime in Salzgitter auf dem Monumentenplatz zusammenfanden, um in Gebetsform für Frieden und Gerechtigkeit einzutreten.
Mit dabei waren auch Schülerinnen und Schüler der Gottfried-Linke-Realschule und des Gymnasiums SZ-Bad. Die Anteilnahme der Bevölkerung machte deutlich, dass auch viele Menschen sich diesem Gebet anschlossen und es als eine religiöse Form des Ausdrucks innerer Bewegung teilen konnten.

 

Friedensgebet (Versöhnungsgebet der Kathedrale

von Coventry von 1949)

Wir alle sind nur Menschen und mangeln des Ruhmes, den wir bei Gott haben sollten. Darum lasst uns beten:
Vater, vergib!

Den Hass, der Rasse von Rasse trennt, Volk von Volk, Klasse von Klasse:
Vater, vergib!

Das habsüchtige Streben der Menschen und Völker, zu besitzen, was nicht ihr Eigen ist:
Vater, vergib!

Die Besitzgier, die die Arbeit der Menschen ausnutzt und die Erde verwüstet:
Vater, vergib!

Unseren Neid auf das Wohlergehen und Glück der anderen:
Vater, vergib!

Unsere mangelnde Teilnahme an der Not der Heimatlosen und Flüchtlinge:
Vater, vergib!

Den Rausch, der Leib und Leben zugrunde richtet:
Vater, vergib!

Den Hochmut, der uns verleitet, auf uns selbst zu vertrauen und nicht auf dich:
Vater, vergib!

Lehre uns, o Herr, zu vergeben und uns vergeben zu lassen, dass wir miteinander und mit dir in Frieden leben.
Darum bitten wir um Christi willen.