Kirchenvorstehertag 2016
Friedensgebet in Salzgitter-Lebenstedt

Propsteisynode Oktober 2015

Einführung Pastorin Böhm

Zehn Jahre KJT Kreml

Der ehemalige Eisenbahnwaggon "Kreml" in Neu-Fredenberg feiert sein 10-Jähriges bestehen.

Verabschiedung Angelika Breymann-Faudt

Begegnungen fördern

Kennen lernen mit der Alevitischen Gemeinde.


Propsteitag

Informationen zum Treffen aller Kirchenvorstände der Propste und Vertretern aus dem Landeskirchenamt zu der Struktur- und Gemeindepfarrstellenplanung.


Ein Blick in die Propstei

Leitfaden durch die Propstei.


Tagung der Propsteisynode am 7. Oktober 2015

Frau Lauer begrüßte die Synodalen, Gäste, sowie die Presse im Dorfgemeinschaftshaus in Binder und stellt die Beschlussfähigkeit fest.
Pfr. Matthias Bischoff bat die Synode, im Gebet des verstorbenen Pfarrers Johann-Peter Meyer zu gedenken.
Beginnend mit der Tagesordnung wurde Herr Stefan Klein als neues Mitglied der Propsteisynode von Frau Lauer begrüßt und verpflichtet.

Im Anschluss verabschiedete Propst Kuklik Pfarrer Klaus Kiekhöfer aus dem Amt des stellvertre-tenden Propstes. Er betonte, dass Herr Kiekhöfer die Vereinbarkeit von Gottesvertrauen und Humor immer gut gelungen sei. Die 90-er Jahre waren eine arbeitsreiche Zeit durch viele Neueinstellungen von Pfarrern. Herr Kiekhöfer musste damit einhergehend die Beurteilungen der Probedienstler bewältigen. Propst Kuklik würdigte Herrn Kiekhöfer als loyalen und kollegialen Stellvertreter und bedankte sich für eine hervorragende und freundschaftliche Zusammenarbeit.
Herr Klaus Kiekhöfer bedankte sich bei den Synodalen für das gute und konstruktive Miteinander. Er verabschiedete sich bei allen, weil er nun auch aus der Synode ausscheidet. Er ist kein Synoden-mitglied mehr, weil dies mit dem Amt des stellvertretenden Propstes verbunden war.

Für das anschließende Wahlverfahren verlas Frau Lauer die Regularien. Es wurde mitgeteilt, dass ein Wahlvorschlag eingegangen war. Vorgeschlagen für das Amt des stellvertretenden Propstes wurde Pfarrer Matthias Bischoff. Herr Bischoff stellte sich den Mitgliedern der Synode vor. Als wichtige Punkte für seine Arbeit stellte er heraus die Kollegialität im Pfarrkonvent, die Belange der Propstei, die Unabhängigkeit der Kirchengemeinden und die Identität der Dorfgemeinden.
Pfarrer Matthias Bischoff wurde in geheimer Wahl mit 30 gültigen JA-Stimmen und einer ungültigen Stimmen zum Stellvertreter des Propstes gewählt.

Pfarrer Michael Wagner, vorgeschlagen von dem Propsteivorstand, wurde ebenfalls in geheimer Wahl als geistliches Mitglied mit 31 gültigen JA-Stimmen neu in den Propsteivorstand gewählt und nahm die Wahl an.
Herr Marco Kreit stellte sich als Mitglied für den Propsteibauausschuss bereit und wurde gewählt.

Jetzt stellte sich Frau Ramona Rathner den Synodalen vor. Sie beschrieb ihren Werdegang und die Arbeit als stellvertretende Leiterin in der EFB, die sie bereits seit vier Monaten ausübt.
Frau Susanne Diestelmann-Gantert stellte ebenfalls ihren Werdegang vor. Sie arbeitet als Kirchenmusikerin und Chorleiterin in verschiedenen Kirchengemeinden und zum 01.08.2015 mit 12 Wochenstunden im Propsteijugenddienst. Die Aufgabe dort besteht in der Zusammenarbeit der Propstei mit den Schulen im Team mit den Diakonen Frau Warnecke und Herrn Baars. Die Finanzierung erfolgt  aus Eigenmitteln der Propstei.
Propst Kuklik wünschte beiden Gottes Segen und Geleit für ihre Arbeit.

Marco Kreit berichtete kurz aus der Landessynode.

  • Das Votum der Kirchenregierung zum Antrag „Finanzierung der EFB‘s“ steht noch aus. In der Landessynode wird die wertvolle Arbeit der EFB‘s gewürdigt. Die Stimmungslage ist gut. Herr Kreit geht von einer Befürwortung des Antrages aus.
  • Pfarrstellenreduzierung: Herr Kreit berichtet, dass aus einer Tischvorlage hervorgeht, dass 2030 84 neue Pfarrer und 2020 36 neue Pfarrer nötig sind. Wie das Landeskirchenamt die Reduzierung von 220 auf 170 Pfarrer (2010) berechnet hat, ist nicht durchschaubar. Er schlägt vor, die Attraktivität vom Beruf des Pfarrers zu erarbeiten.

Pfarrer Sebastian Fitzke dankt den Landessynodalen Herrn Kreit, Herrn Kempe und Herrn Wagner für das „Aushalten des Gegenwindes“ in den Sitzungen der Landessynode. Es sei ein wichtiger Beitrag für die Demokratie in unserer Kirche. Er stellt den Antrag, in der nächsten Synode den Tagesordnungspunkt „Stellenausschreibung und das geregelte Verfahren für die Besetzung der Stellen“ mit aufzunehmen. Frau Lauer nimmt den TOP auf und Herr Fitzke wird dazu eine Beschlussvorlage für die nächste Sitzung erarbeiten.

Pfarrer Matthias Bischoff  würdigt den Einsatz der drei Landessynodalen in der Landesssynode und bringt zum Ausdruck, dass in diesen Diskussionen die Propstei Salzgitter- Lebenstedt Profil gezeigt und gewonnen habe.

Propst Kuklik bedankt sich ebenfalls für den Einsatz der Landessynodalen gerade im Hinblick auf die neuen Gestaltungsräume.

Propst Kuklik beschrieb im Anschluss die Pfarrstellensituation in der Propstei:

  • Salder-Bruchmachtersen:

Pfn. Ina Böhm hat die Apostelgemeinde verlassen und die vakante Stelle des Pfarrver-bandes mit 50 % übernommen und hat jetzt mit Hallendorf/Watenstedt eine 100 %-Stelle.

  • Apostelgemeinde:

Durch den Weggang von Pfn. Ina Böhm ist die halbe Stelle der Apostelgemeinde vakant.

  • Pfarrverband Adersheim-Leinde-Immendorf:

Die pfarramtliche Versorgung der Kirchengemeinden Adersheim und Immendorf hat Pf. Kiekhöfer, Thiede, übernommen. Die pfarramtliche Versorgung der Kirchengemeinde Leinde übernahm Pfn. Katharina Pultke aus Steterburg.

  • Pfarrverband Lesse-Berel-Reppner:

Die Vertretung in der Vakanz ist wie folgt geregelt:
Lesse und Arbeiten für den Pfarrverband: Pf. Bischoff
Berel: Pf. Rautmann
Reppner: Pf. Lichtblau

 

Propst Kuklik erläuterte einen Vorschlag des Propsteivorstandes zu den Gestaltungsräumen in der Propstei. Dies könnte ein Kompromiss sein, um die autonomen Kirchengemeinden erhalten zu können. Das Gesetz würde mit diesem Vorschlag eingehalten werden. Durch diese vier Gestaltungsräume ist es möglich, die Pfarrstelle Lesse ausschreiben zu können. In der nächsten Propsteisynode im März 2016 soll über diesen Vorschlag entschieden werden.

Nach einer ausführlichen Diskussion regte Pf. Fitzke ein ordentliches Verfahren an, um die Entscheidung offen und informationssicher treffen zu können. Der Propsteivorstand könnte zu dem aktuellen noch einen Alternativvorschlag für die nächste Sitzung erarbeiten.

Propst Kuklik stellte noch einmal klar, dass bereits seit zwei Jahren Informationen an alle Kirchenvorstände gegangen sind:
1. Vorschlag mit drei Regionen funktioniert nur mit Fusionen
2. Vorschlag mit vier Regionen

Herr Kreit schlug vor, eine Fusionsabfrage zu starten, um Planungssicherheit zu haben. Außerdem regte er einen Kirchenvorstehertag an. Dort sollen beide Vorschläge noch einmal vorgestellt und erläutert werden. Erst danach ist sichergestellt, dass eine Entscheidung gefällt werden kann.
Frau Lauer nahm diesen Vorschlag auf. Es wurde festgestellt, dass für die Planungssicherheit noch Rede- und Informationsbedarf besteht. Der Kirchenvorstehertag kann dafür eine gute Plattform sein.

Propst Kuklik berichtete über den Sachstand zur Propsteifusion. Die gemeinsame Herbstsynode zur Propsteifusion ist abgesagt worden, weil aus dem Landeskirchenamt die gewünschten Beschlussvorlagen nicht erarbeitet worden sind. Eine gemeinsame Synode ist somit im Augenblick nicht sinnvoll. Propst Kuklik erhielt auf Nachfrage die Information aus dem Landeskirchenamt, das der Landesbischof diese Angelegenheit mit Herr OLKR Vollbach erörtert hat und gern bereit ist, dies mit Propst Kuklik zu klären.

Frau Lauer dankte der Kirchengemeinde Binder für ihre Gastfreundschaft. Die Synode endete mit Gebet und Segen durch Propst Kuklik.